Emergency Response Plan

ERP und Notfallverfahren für Drohnenbetreiber

Ein ERP übersetzt Notfallverfahren in direkte Maßnahmen während und nach einem Vorfall. Das Dokument muss kurz genug sein, um unter Druck verwendet zu werden und gleichzeitig an das Betriebshandbuch, Meldepflichten und interne Verantwortlichkeiten anknüpfen.

Beginnen Sie mit universellen Prioritäten

Schützen Sie Personen, stabilisieren oder beenden Sie den Flug so sicher wie möglich, sichern Sie den Ort und verhindern Sie weitere Schäden. Erfassen Sie Zeit, Position, Höhe und relevante Systeminformationen, sobald dies sicher möglich ist.

Bearbeiten Sie Szenarien separat

Verwenden Sie Aktionskarten für Lost Link, Fly-away, Absturz/Schaden, Verletzung, Brand/Akku, Luftraumkonflikt und andere tatsächlich relevante Szenarien. Nennen Sie Entscheidungszeitpunkte, Rollenverteilung, Kommunikation und Dokumentation.

Meldewege bedingt festlegen

Nicht jeder Vorfall erfordert die gleiche Meldung. Nehmen Sie Entscheidungsbäume für Rettungsdienste, Luftfahrtbehörde, Auftraggeber, Versicherer und Datenschutz-/Datenleckbewertung auf. Vermeiden Sie absolute Ja/Nein-Annahmen, bevor die Fakten bekannt sind.

Üben und verbessern

Die LBA weist darauf hin, dass Betreiber die Eignung von Contingency- und Emergency-Verfahren unter PDRA oder SORA nachweisen müssen. Dokumentieren Sie Szenario, Teilnehmer, Ergebnis, Mängel, Verantwortlichen und Abschlussdatum der Verbesserungsmaßnahmen.

Häufig gestellte Fragen

Muss „Flug abbrechen“ immer die erste Maßnahme sein?

Nicht blindlings. Die erste Priorität ist der Personenschutz und die sichere Stabilisierung oder Beendigung des Flugs. Die passende Maßnahme hängt vom Szenario und der verbleibenden Kontrolle ab.

Was ist ein Pocket ERP?

Eine kompakte Notfallkarte für mobile Geräte oder zum Ausdrucken mit Kernkontakten und ersten Maßnahmen, die neben der vollständigen ERP-Version verwendet wird.